Wort zur Woche - Riedstadt

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Wort zur Woche

Frühling 

In einem Gedicht von Schalom Ben-Chorin heißt es:

„Freunde, dass der Mandelzweig
wieder blüht und treibt,
ist das nicht Fingerzeig,
dass die Liebe bleibt?

Dass das Leben nicht verging,
so viel Blut auch schreit,
achtet dieses nicht gering,
in der trübsten Zeit.


Tausende zerstampft der Krieg,
eine Welt vergeht.
Doch des Lebens Blütensieg
leicht im Winde weht.

Freunde, dass der Mandelzweig
sich in Blüten wiegt,
bleibe uns ein Fingerzeig,
wie das Leben siegt.“

Der Dichter, Schriftsteller und Religionsphilosoph Schalom Ben-Chorin schrieb dieses Gedicht 1942. Da war er 29 Jahre alt. 1981 hat Pfarrer Fritz Batruweit das Gedicht vertont. Es steht unter der Nummer 613 im Gesangbuch der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Freuen wir uns an der erwachenden Natur und geben niemals die Hoffnung auf.

Pfarrerin Helga Donat

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