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„Gott fällt nicht aus”   24.9.2021

Liebe Leserin und Leser!

 „Herz aus dem Takt"

Am nächsten Mittwoch gibt es ihn wieder – den Weltherztag. Jedes Jahr am 29.September weist die Initiative der world health Federation (WHF) auf die Risiken einer Herzerkrankung hin. Der diesjährige Slogan der WHF „Use Heart to Connect“ soll dazu anregen, digitale Technologien wie Smartwatches, Gesundheits-Apps oder Telehealth für Herz und Kreislauf zu nutzen, um so Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall wie Bluthochdruck, Diabetes und Über-gewicht einzudämmen. Am Sonntagabend werden sicher etliche Bundes-Politikerherzen aus dem Takt geraten, weil sie mit einem negativen Wahlergebnis umgehen müssen – oder weil sie unerwartet viele Stimmen bekommen haben und das Herz einen „Freudensprung“ macht.

Wann war Ihr Herz zuletzt „aus dem Takt"?
Und hatte das mit einer körperlichen Erkrankung zu tun oder mit einer seelischen Erschütterung? - Mit tiefer Trauer um einen lieben Menschen, mit großer Sorge um einen Angehörigen, mit innerer Belastung angesichts von Corona-Einsamkeit, mit Stress und Überbeanspruch in Familie oder Beruf, mit Verzweiflung, weil ihr Kind sich von ihnen isolierte und den Kontakt abbrach?Unser Herz kann aus sooo vielen Gründen aus dem Takt geraten – und auch das kann uns krank machen und gefährden. Für Menschen, deren Herz aus dem Takt ist, gibt es ein visionäres, ein therapeutisches Wort, ein Hoffnungswort, das Gott durch den Mund des Propheten Ezechiel ausrichten lässt:
Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist geben.
Ja, ich nehme das versteinerte Herz aus eurer Brust und
gebe euch ein lebendiges Herz.             (Ezechiel 36,26)

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Samstagspilgern im September
Durch die „Crumschder Gemarkung“
Am Samstag, 25.09., findet ab 9.00 Uhr das nächste Riedstädter Samstagspilgern von der ev. Kirche in Crumstadt aus statt. Wir pilgern durch die Crumstädter Gemarkung, erkunden die Kirche im Philippshospital, gelangen zur OWK-Hütte, ans Hofgut Wasserbiblos und enden nach ca. 13 km beim Haus der Landeskirchlichen Gemeinschaft. Bitte an Proviant, Wasser und wetterfeste Kleidung denken!
Infos & Anmeldung im Leeheimer Pfarrbüro – Tel. 06158 72538/ oder per Mail!
Kosten: 5,00 €

„under pressure“ –
Abendgottesdienst am Sonntag, den 26.9.  um 18 Uhr
Anspannung und Druck, Belastung und Stress – das sind Stichworte, die wir gut mit der Bundestagwahl verbinden können, die an diesem Sonntag durchgeführt wird. Die Parteien, Kandidatinnen und Kandidaten sind „under pressure“ – schon seit Wochen und Monaten. Stress und Druck aber kennen wir aus unserem Alltag auch, besonders aus der aktuellen Corona-Zeit.
Wie gehen wir damit um? Welcher „Stress-Typ“ sind Sie? Was hilft in Situationen, die uns nervös machen, verunsichern, „stressen“? - Vikar Kai Saurbier geht diesen Fragen nach im Abendgottesdienst.
Herzlich willkommen!

Erntedank 2021
Sammlung der Konfi-Gruppe
von Mi., den 29.9. bis  Sa., den 2.10.
In diesem Jahr fallen Erntedankfest und Tag der deutschen Einheit zusammen.
Der 3. Oktober ist also diesmal ein doppelter Feiertag und bietet die Möglichkeit, sowohl auf politischer und gesellschaftlicher als auch auf privater und gemeindlicher Perspektive auf das zu sehen, was gelungen ist, was zu Dank und Staunen Anlass gibt, was zum Lob des Schöpfers einlädt. Dabei blicken wir auch dankbar auf unseren Posaunenchor, der in diesem Jahr 60 Jahre alt wird.
Und die Konfis sammeln in Leeheim Erntegaben und Geld ein – Obst, Gemüse, Kartoffeln, was dem Übergangswohnheim der Diakonie in Groß-Gerau zugute kommt – und Geld, was Projekten von Brot für die Welt zugutekommt. Die Konfis gehen zu zweit durch Leeheim, klingeln bei ihnen und können sich als berechtigte „SammlerInnen“ ausweisen.
Ihre Geldspende können Sie selbst in eine Liste eintragen.
Erntedankgottesdienst mit Dank für 60 Jahre ev. Posaunenchor: Sonntag 3.10. um 10 Uhr.

Bis dahin, bleibt behütet Ihr / Euer    Pfarrer Jürgen Bode

„Gott fällt nicht aus”   17.9.2021

Liebe Leserin und Leser!

 „Was sage ich…?"

In den letzten Wochen war ich oft sprachlos. Mir fehlten die Worte.
Da war - und ist - die Flut mit ihrer verheerenden Wirkung im Ahrtal, in der Eifel, in verschiedenen Regionen Deutschlands mit Toten und Verletzten, mit Trauer und Leid, mit Verlust von Haus und Hof, mit der Sorge um das wirtschaftliche Überleben und den Wiederaufbau.
Da waren - und sind - die Bilder aus Kabul mit Menschen voller Angst, mit Mädchen und Frauen in Sorge um ihre Zukunft, mit den Ortskräften, die um ihr Leben bangen.
Da sind die verstörenden Rückblicke auf den Terror vom 11.September in den USA und die globalen Folgen. Ich erinnere mich an die Konfi-Stunde vor 20 Jahren, in denen wir in der Kirche saßen, als die ersten Infos von den Anschlägen die Konfis und mich verstummen ließen.
Da sind Besuche am Krankenbett, bei denen klar ist: Dieser Mensch wird nicht mehr gesund.
Da höre ich von 300 Trauernden am Friedhof, die der 18-Jährigen das letzte Geleit geben.

Was sage ich…?
Was sage ich einem Menschen
der am Ende ist
Was sage ich ihm
unter vier Augen in seine Sorgen
am Grab der Liebe in sein Alleinsein
am Krankenbett in seine Schmerzen
im Todeskampf in seine Angst?
Was sage ich einem Menschen
Sage ich auch:

Kann man nichts machen
es erwischt jeden einmal
nur nicht den Mut verlieren
nimm's nicht so schwer
vielleicht ist's morgen schon besser
Sage ich das?
Sage ich nichts als das?
Ich sollte doch kennen
den einen und einzigen Namen
der uns gegeben ist
unter dem Himmel.
Ich kenne ihn auch und doch
schweige ich

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Konfirmation I & II
„Von Waschbären, Aluhüten und Konfi-Brettern – oder: Wem kann ich eigentlich noch glauben?“
Corona hat die Konfi-Zeit des Jahrgangs 2020/21 um vier Monate verlängert. Statt im Mai wird die Konfirmation der 15 Konfis jetzt am So, 19.09., um 9 Uhr und um 11 Uhr stattfinden. Thematisch drehen sich die Gottesdienste um die Frage, wem die Konfis eigentlich noch vertrauen können, denn es gibt so viele diffuse Wahrheitsansprüche, verwirrende Influencer und fake news, dass es schwer ist, den richtigen Kurs für sein Leben zu finden und einzuhalten. Die Konfirmation will dabei Orientierung und Ermutigung für den Weg ins Leben und ins Land des Glaubens sein.
Die Pandemieregeln geben erst einmal den Familien Vorrang, aber alle anderen sind auch herzlich willkommen, bei schönem Wetter findet alles in der Allee statt. Kleidung entsprechend anpassen!

Samstagspilgern im September
Durch die „Crumschder Gemarkung“
Am Samstag, 25.09., findet ab 9.00 Uhr das nächste Riedstädter Samstagspilgern von der ev. Kirche in Crumstadt aus statt. Wir pilgern durch die Crumstädter Gemarkung, erkunden die Kirche im Philippshospital, gelangen zur OWK-Hütte, ans Hofgut Wasserbiblos und enden nach ca. 13 km beim Haus der Landeskirchlichen Gemeinschaft. Bitte an Proviant, Wasser und wetterfeste Kleidung denken!
Infos & Anmeldung im Leeheimer Pfarrbüro – Tel. 06158 72538/ oder per Mail!
Kosten: 5,00 €

Bis dahin, bleibt behütet Ihr / Euer    Pfarrer Jürgen Bode

„Gott fällt nicht aus”   10.9.2021

Liebe Leserin und Leser!

 „Dein Zukunftsteam"

Armin Laschet hat es in den letzten Tagen vorgestellt – sein „Zukunfts-team“ für die Bundestagswahl. Acht Frauen und Männer, die eine spezielle Aufgabe übernommen haben, die für einen Bereich im politischen Leben stehen – Digitales, Wirtschaft, Innovation, Familie…
Warum hat er das gemacht? War es zu spät? Sind es die falschen Leute? Ist es eine Korrektur seines Wahlkampfes, weil die Umfragewerte sinken? Schafft er es allein nicht?
So lauten dann ganz schnell die Fragen an dieses Projekt. Wenn man den Medien glauben will, dann hat dieses Team seine Zukunft schon hinter sich. Mal sehen, wie es ausgeht in gut drei Wochen!
Wer gehört in DEIN Zukunftsteam?
Oder bist du auch Allein-Darsteller*In deines Lebens?
Machst du eine „Solo-Lebensumseglung“?
Oder gibt es bei dir Menschen, die dich stützen, unterstützen, korrigieren, Auftrieb und Antrieb geben, zur Ruhe kommen lassen, im Glauben stärken, deine Perspektiven erweitern, deine Lebenseinstellung beeinflussen?
Keine/r von uns kommt ohne andere Menschen aus. Als Baby habe ich ohne Zukunftsteam – Mama, Papa, Hebamme…- keine Chance. Und so geht es weiter, auch wenn wir meinen, völlig autark und solistisch durch´s Leben gehen zu können. Wir brauchen „Lebensexperten“, die unseren Weg begleiten – Eltern, Großeltern, wenn es gut läuft auch Paten, Lehrer, Ausbilder, Freunde…

Wie sieht es aus, dein Team „Zukunft“?

  • Welche Menschen haben Dich für deinen Lebensweg fit gemacht, haben dich wieder auf die Beine gestellt, haben dir Mut gemacht, wurden für deine Zukunft wegweisend?
    Hast DU ihnen das schon mal gesagt?
  • Welche Personen aus der Bibel oder der Geschichte hättest Du gerne in deinem Team, wenn du an deine Zukunft denkst?
  • Mit welchen Menschen, mit welchen Vorbildern / „Heiligen“ würdest du das anpacken wollen, was du in deinem Alltag vor dir hast?
    (Idee & Bild: netzgemeinde-dazwischen.de)

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Abschied & Neuanfang im Kirchenvorstand
„Dein Zukunftsteam“ - Festgottesdienst am So, 12. September 2021  um 10 Uhr
Im Juni wurde ein neuer Kirchenvorstand gewählt. An diesem Sonntag werden die
12 Frauen und Männer als neues „Team Zukunft“ in ihr Amt eingeführt.
Zuvor verabschieden wir mit Dank und Segen das bisherige Zukunftsteam - alle, die im neuen KV nicht mehr dabei sind.
Leeheim ist dabei gesegnet. Denn sowohl in den zurückliegenden KV-Perioden als auch für die nächsten Jahre haben sich viele bereit erklärt, Zukunft aktiv mitzugestalten.
Sie setzen sich mit ihren Gaben, mit ihrer Zeit und Kraft für Glauben, Christsein, Menschen vor Ort, für Diakonie, Projekte und Kirche ein. Das ist ein großer Schatz und nicht selbstverständlich.
Es verdient Anerkennung, Respekt, Ermutigung und unser Mitdenken und Beten.
All das kommt auch in unserem Festgottesdienst zum Abschied und Neuanfang im Kirchenvorstand vor, den wir, bei schönem Wetter in der Allee, feiern.
Herzlich willkommen allen, die dem „Zukunftsteam“ KV (alt & neu) beistehen, Rückenwind geben und Segen mitgeben möchten.

Bis dahin, bleibt behütet Ihr / Euer    Pfarrer Jürgen Bode

„Gott fällt nicht aus”   3.9.2021

Liebe Leserin und Leser!

 „Tonis Tattoo"

Im Sommer fällt es mir noch mehr auf als in der kalten Jahreszeit: Tattoos am Oberarm, auf den Waden, an der Schulter. Längst nicht mehr nur was für Seeleute, Rocker, Alternative. Mal dezent ein Herz am Fuß, mal großflächig über den Oberkörper verteilt.  Junge Mütter tragen sie, Großväter im besten Alter, kaum ein Fussballer im Fernsehen läuft noch „ohne“ über´s Spielfeld.  Die Lust am Bild auf der eignen Haut scheint groß.
Ein Tattoo ist erst einmal wie eine Wunde. Eine Nadel sticht in die Haut. Tinte saugt sich in Hautzellen fest. Ein Bild auf der Oberhaut entsteht. Es soll für den Körper gar nicht so ganz gesund sein.
Ein Tattoo ist für manche Menschen ihre individuelle Art, ihren Körper zu gestalten. Manchmal steht es für eine Lebenserfahrung, ein Lebensziel, manchmal ist es ein Symbol für eine Wunde in ihrem Leben. Eine Wunde, die nicht so recht wieder zuheilt, sichtbar bleibt, für sich und für andere. So wie bei Kerstin Hau: Kurz vor seinem vierten Geburtstag ist ihr Sohn Charlie gestorben, er ist erstickt, in ihren Armen. Eine Wunde fürs ganze Leben. Auf dem rechten Arm trägt sie einen Handabdruck ihres Kindes – als Tattoo.
Kerstin Hau sagt: „Charlie hatte diesen Handabdruck eigentlich für eine Kindergärtnerin gemacht. Nach seinem Tod schenkte sie mir den Handabdruck. Mit seinen Kinderhänden ist er in meine Ärmel reingeschlüpft und hat mich gekniffen, gekratzt und gekitzelt. Er musste immer irgendwie meine Haut berühren. Deshalb war mir auch gleich ganz klar: Der Handabdruck muss auf meinen Arm, denn hier war er immer mit seinen Händen. Ich lege auch oft meine Hand darauf. Das ist wie eine Berührung.“
Auch der Fussballer Toni Kroos trägt viele Tätowierungen auf seinem Körper. Kroos erklärt, dass er sich für jedes seiner Kinder ein Tattoo stechen ließ.  
Wie ist das bei Euch? Auch schon ein Tattoo – oder daran ernsthaft gedacht? Ich bin jetzt nicht so der Tattoo-Typ, aber die beiden Geschichten gehen mir nach: Manchmal fühlen sich Menschen von Gott vergessen, wenn sie schwere Zeiten durchmachen. In eine solche Situation hinein spricht Gott in der Bibel einmal folgenden Satz:

„Kann eine Mutter ihr Kind vergessen?
Und selbst wenn sie es vergessen würde:
Ich vergesse dich nicht! 
Sieh her: Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände.   (Jesaja 49,15)

Anders gesagt: Auch Gott trägt Tattoos mit den Namen/Gesichtern der Seinen. Er kann das nicht einfach abstreifen oder ausradieren. Wir stellen uns Gott ja eher körperlos vor, aber in der Bibel ist immer wieder von seinen Händen, seinem Arm oder seinem Gesicht die Rede. Ein Gott also, der zupackt. Der hinschaut. Und der nicht schweigt.
Was für eine gewagte Vorstellung: Wie eine Mutter nicht aufhört, ihre Kinder mit sich herumzutragen, bloß weil die inzwischen selber laufen können oder ausgezogen sind, so trägt Gott uns mit sich herum – eintätowiert in seine Schöpferhände.

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„(M)ein Wort für´s Leben“
Konfis stellen sich der Gemeinde zur Konfirmation vor
Wie im letzten Jahr haben wir derzeit zwei Konfi-Jahrgänge, die parallel laufen – noch! Denn der „letzte“ Jahrgang 2020/21 wird jetzt im September mit Vorstellung und zwei Konfirmationsgottesdiensten sein gutes, fröhliches und gesegnetes Highlight haben.
An diesem Wochenende bereiten die 15 Konfis ihre Vorstellung vor. Dabei werden sie ihre Konfirmationsverse, ihre „Worte fürs Leben“, kreativ auf Holzbrettern gestalten und am Sonntag im Gottesdienst der Gemeinde in unserer Allee vorstellen. Dabei werden wir gemeinsam Abendmahl feiern. Vorstellung:  So, 5.9., 10 Uhr.
Die beiden Konfirmationsgottesdienste finden am So, 19.9.,
um 9 Uhr und um 11 Uhr statt.

Bis dahin, bleibt behütet Ihr / Euer    Pfarrer Jürgen Bode

 

„Gott fällt nicht aus”   27.8.2021

Liebe Leserin und Leser!

 

 

 „Kinderrechte"

„Die Tragik des modernen Kindes ist: Es übt und übt, es geht zur Nachhilfe, aber es wird nicht besser. Der ganze Förderbetrieb beruht auf der Annahme: Je mehr Input, desto mehr Output. Ein Kind aber, dem man mehr und mehr zu essen gibt, wird nicht größer. Es wird bloß dick. Und es wird mit dem Gefühl groß: Mit mir ist was nicht in Ordnung. Irgendwann, wenn das Kind dick genug ist, stimmt dieser Eindruck sogar.“ 
Janusz Korczak (1878 – 1942) Zitat bei: simondevries.de/tag/erziehung

Am Montag startet bei uns die Schule wieder. Für manche Kinder waren die sechs Wochen Sommerferien eine Zeit zum Entspannen, zum Spielen und Toben, ob mit oder ohne Verreisen an die See oder in die Berge. Sie konnten einfach Kind sein. Andere mussten auch in den Ferien Schulstoff nachholen, Versäumtes pauken oder sich in Mathe und Englisch verbessern. Und jetzt beginnt der Unterricht nach der Ferien-Pause mit dem bekannten Corona-Dilemma, das für viele Schulen nach wie vor sehr herausfordernd, zeitraubend und nervig ist. Und die Kinder sind wieder mittendrin! Der polnische Kinderarzt und Pädagoge Janusz Korczak bringt es für mich auf den Punkt. Es geht nicht (nur) um Input, um Zahlen, Fakten, Auswendig-lernen. Es geht um´s Kind mit seinen Begabungen und Talenten, mit seinen Schwächen und Ängsten, mit seinen Wünschen und Sehnsüchten. Jedes Kind braucht Annahme und Zuwendung, Zeit mit den Eltern und Freunden, Liebe und Fürsorge, Spiel und Spaß. Kindsein ist mehr als Einträufeln von Bildung! Es ist mehr als „Funktionieren“! Janusz Korczak hat genau dies erkannt und gelebt. Er ließ sich 1942 mit den Kindern seines Waisenhauses von den Nazis deportieren und in ein Vernichtungslager bringen. Er wollte „seine Kinder“ nicht alleine lassen in ihrer Angst und Verzweiflung. Er ging mit in den Tod. Sein Handeln ist natürlich ein krasses Beispiel. Aber er hat erkannt, was viele von uns (erst wieder neu) lernen müssen: „Kinder haben ein Recht auf den heutigen Tag. Er soll heiter sein, kindlich, sorglos." Toll, wer solch einen Schulstart erleben kann.

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Frauenchor verabschiedet sich - Dank & Würdigung
In einem musikalischen Gottesdienst am So, 29.8., um 14 Uhr würdigt die evangelische Kirchengemeinde Leeheim die lebendige Arbeit ihres Frauenchores, der über 40 Jahre lang ein wichtiger Bestandteil des Gemeindelebens war. Im Jahr 1979 gegründet, hat der Chor über viele Jahre das „Gesicht“ der Gemeinde mitgeprägt. Chorgesang und Gemeinschaft, Chorwochenenden und Auftritte, Beteiligung in unzähligen Gottesdiensten, Auftritte bei Vereinen und Konzerten gehören zur Geschichte des Chores.
Die lange Corona-Pause, Krankheit und Älterwerden haben den Entschluss im Chor reifen lassen, sich aus dem aktiven Teil der Gemeinde zu verabschieden und sich zukünftig „einfach so“ als geselligmusikalischer Stammtisch im Gemeindehaus zu treffen.
Im Fest-Gottesdienst verabschieden wir den Chor mit Dank und Würdigung und laden anschließend Chor und Angehörige zum Kaffee in die Allee oder ins Gemeindehaus ein.

Bis dahin, bleibt behütet Ihr / Euer    Pfarrer Jürgen Bode

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