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„Lebenshaus"

Gern möchte ich zum Start ins noch junge und relativ neue Jahr ein Gedicht von Reiner Kunze mit euch teilen, das ich zum Jahresbeginn wieder gelesen habe.
Kunze dichtet:

     Du hattest ein Viereck gemalt,
     darüber ein Dreieck,
     darauf (an die Seite) zwei Striche mit Rauch
      – fertig war
     DAS HAUS.
     Man glaubt gar nicht,
     was man alles nicht braucht.

Mich begleiten die kurzen und einfachen Zeilen von Reiner Kunze schon seit vielen Jahren. Ich finde, er bringt es auf den Punkt. Gerade zum Jahresbeginn und in all dem Wirrwarr in dieser „Corona-Omikron-Booster-Schnelltest-Impfpflicht-Debatten-Protest-Unsicher-Zeit“ merke ich, was ich alles nicht brauche. Und mir wird wieder neu bewußt, was mir wirklich wichtig ist und was für mich zählt. Wie wenig dazu gehört, gut und froh leben zu können:
Gespräche mit den „Lieblingsmenschen“, offen und vertrauensvoll, Zusammensein mit Kindern und Enkelin, gemeinsames Spiel und Lachen, ein gutes Buch, Joggen bei jedem Wetter, Wandern in der Natur, Durchatmen unter blauem Himmel oder auch bei neblig-kalter Witterung, einfach mal still sein und/ oder beten... Gottesdienste feiern gehört für mich auch dazu – und ich brauche sie – selbst wenn Maske, Abstand und 3-G nicht schön sind und alles erschweren.
Daneben aber merke ich, was mir fehlt an meinem gegenwärtigen „Haus“; was wertvoll ist, durch die Beschränkungen aber gerade nicht geht:
Jemand die Hand reichen beim Trauergespräch. Mit anderen Brot und Wein teilen, ob zum Abendmahl oder am Esszimmertisch zuhause. Unbeschwertes Singen im Gottesdienst oder in froher Runde, etwa im Chor. Einfach so einen Besuch machen und mit in die Wohnung gehen. Eine Umarmung ohne Scheu, Treffen im Gemeindehaus ohne Regelabsprachen und Desinfektionsmittel, eine stinknormal-turbulente Konfi-Freizeit statt Zoom…
Viel ist nicht nötig, kein Luxus, nichts Weltbewegendes. Aber Kontakt, Beziehung, Gespräch, Bewegung, Berührung, Musik sind nötig. Jedenfalls für mich. Im Bibelwort zusammengefasst: Glaube – Hoffnung – Liebe sind nötig, um getrost und widerstandsfähig durch diese Zeit zu kommen.
Ja, es stimmt: Man glaubt gar nicht, was man alles nicht braucht – und: Wie wenig wirklich wichtig ist!
Wie seht Ihr das für euer neues Jahr?
Was braucht Ihr für Euer „Lebens-Haus“ 2022? Und was nicht?

Infos & Termine & Einladungen

„Wer zu mir kommt...“
Eine offene Tür finden. Nicht abgewiesen werden. Das ist aktuell gar nicht so leicht. Selbst zu unseren Gottesdiensten kommt man nicht einfach rein. Wir prüfen vor der Kirchentür erst einmal den 3-G-Status, bevor es losgehen kann.
Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen –Jesus Christus (Johannes 6,37).
So lautet das Bibelwort zum Jahr 2022. Wie verträgt sich das Wort mit unserer aktuellen Lebenssituation? Was macht Abweisung mit uns?
Ist Jesus „offen für alle“? Und wir…?
Diesen Fragen geht der Gottesdienst zur Jahreslosung am So, 16.1.´22, um 10 Uhr in unserer Kirche nach. Dabei laden wir wieder ein zum Abendmahl am Platz, um das Jahr gestärkt mit Brot und Wein als Gemeinde zu beginnen.

Gottesdienste mit GGG!
Für alle unsere Gottesdienste gilt bis auf weiteres das dreifache G: geimpft, genesen oder getestet. Bitte bringen Sie einen Nachweis mit. Notfalls kann ein Schnelltest unter Aufsicht gemacht werden. Dafür planen wir ca. 20-30 Minuten vor dem Gottesdienst ein. Weiter gilt die Abstandsregelung in den Kirchenbänken und das Tragen einer Schutzmaske beim Kommen, Sitzen, Singen und Gehen. Wir bitten herzlich um Ihr Verständnis für diese Maßnahmen.

Seid behütet in diesen besonderen Tagen zum Jahreswechsel
Ihr / Euer Pfarrer Jürgen Bode

 

 

„Julia kommt nach Hause“

Die achtjährige Julia wandert am 10. Oktober mit ihren Eltern und Geschwistern im deutsch-tschechischen Grenzgebiet. Beim Spielen im Wald geht sie verloren. Mehr als 1000 Helfer machen sich auf die Suche. Zwei Tage später findet ein Förster das Mädchen in einem Gebüsch. Bis auf Kratzer ist Julia unverletzt. Das Rote Kreuz spricht von einem Wunder. Und Julia kann Weihnachten mit ihrer Familie feiern.
Gute Nachrichten bringen unsere Medien viel zu selten. Das war für mich solch eine gute Nachricht in diesem Jahr. Nichts, was die Welt bewegt oder verändert hat. Aber für die Eltern des vermissten Mädchens und ihre Geschwister war es ein riesengroßes Glück, ein happy end ohnegleichen. Die Familie wird Weihnachten gefeiert haben wie nie zuvor. Ein größeres Geschenk als ihr Tochter wohlbehalten aufzufinden und in die Arme zu schließen, kann es für sie in diesem Jahr sicher nicht geben. Da verblassen alle anderen großen Ereignisse und treten in den Hintergrund, wenn im persönlichen Umfeld ein Wunder geschieht.
Die gute Nachricht des Jahres:

  • Was ist eure persönliche „gute Nachricht des Jahres?“
  • Welches Highlight hat euer Jahr 2021 zum Positiven beeinflusst?
  • Wo ist Euch Gutes widerfahren?
  • Was habt ihr vielleicht sogar als „Wunder" erlebt?

Deine „gute Nachricht“:
Unverhofft, einfach so, mittendrin in einem Jahr voller Anspannung, Widersprüche, Gemeinheiten, Schreckensmeldungen und Pandemie-Erfahrungen.
Nehmt Euch in diesen letzten Tagen des Jahres´21 die Zeit, Eure „guten Nachrichten“ aufzuschreiben, einander zu erzählen und so dem Jahr ein versöhnliches und ermutigendes Ende zu geben.
Ich bin mir sicher, Ihr werdet fündig!

Infos & Termine & Einladungen

„Finale, Ende, Höhepunkt…“ - Silvester in der Kirche
Der Silvestergottesdienst beschließt ein spannungsreiches, ein forderndes, ein trauriges und manchmal nerviges Jahr. Zugleich blicken wir hoffentlich auf vieles, was geglückt ist, was gutgetan hat, was gelungen ist: Persönlich gute Nachrichten, Bewahrung oder Gesundung, eine glückliche Beziehung, ein gelungener Arbeitsplatzwechsel, eine Geburt, eine Versöhnung, eine neue Wohnung, vertiefte Freundschaft, Segenserfahrung im Leben und Glauben…
Was immer euch bewegt und belastet, berührt und beglückt hat, was immer da war an Zweifeln, an Traurigkeiten, an Fragen und Glauben - bringt es mit in den Jahresschlussgottesdienst - 31.12.2021 um 18 Uhr (mit Abendmahl am Platz).

Gottesdienst-Start ins Jahr 2022
Claudia Münning gestaltet den Beginn des Jahres 2022 im Gottesdienst
am So, 2. Januar 2022 um 10 Uhr.
Hildegard Schäfer ist am 9.1.2022 für den Sonntagsgottesdienst zuständig.
Danke unseren drei Prädikantinnen und Prädikanten (Claudia Münning, Hildegard Schäfer, Sieghard Werle), die unser Gemeindeleben und das gottesdienstliche Leben unserer Nachbargemeinden und im Dekanat Groß-Gerau bereichern!

Gottesdienste mit GGG!
Für alle unsere Gottesdienste gilt bis auf weiteres das dreifache G: geimpft, genesen oder getestet. Bitte bringen Sie einen Nachweis mit. Notfalls kann ein Schnelltest unter Aufsicht gemacht werden. Dafür planen wir ca. 20-30 Minuten vor dem Gottesdienst ein. Weiter gilt die Abstandsregelung in den Kirchenbänken und das Tragen einer Schutzmaske beim Kommen, Sitzen, Singen und Gehen. Wir bitten herzlich um Ihr Verständnis für diese Maßnahmen.

Seid behütet in diesen besonderen Tagen zum Jahreswechsel
Ihr / Euer Pfarrer Jürgen Bode

 

 

Gott macht sich klein – Auch Du warst mal klein!

In der Weihnachtswoche lade ich Euch ein, einer Idee von Felix zu folgen (netzgemeinde-dazwischen.de):
Mach dich auf die Suche nach einem Baby- oder Kinderfoto von dir. Wenn du fündig geworden bist, schau es dir länger an oder mach einen Schnappschuss mit deiner Handykamera. Nimm dir zwischen Baumschmücken und Weihnachtspost lesen mal ein paar Minuten Zeit für dich und dein Foto aus längst vergangenen Tagen.

  • Wer schaut dir da entgegen?
  • Was ist aus dem Baby geworden?
  • Wie geht´s dir mit dem Bild von dir?
  • Kannst du das Bild mit dem Bild vom Baby im Stall von Bethlehem verbinden?
  • Was haben beide Kinder miteinander zu tun?

Wenn Du möchtest, schreibe mir von deiner Erfahrung mit deinem Babyfoto.
Auf gute Begegnungen mit dir selbst, mit deinen Menschen und mit dem Kind im Stall!

Infos & Termine & Einladungen

 „Weihnachten für alle“ – Gottesdienste in der Allee & in der Kirche
„Weihnachten für alle“ heißt das innovative Krippenspiel, das unter den besonderen Umständen des Corona-Winters von unsere Konfi-Gruppe in der Allee neben unserer Kirche zum Familiengottesdienst um 17.30 Uhr an Heiligen Abend gespielt wird.
Dabei sind Groß & Klein im Spiel mit einbezogen:
Alle gehen den Weg nach Bethlehem mit, erleben verschlossene Türen für Maria & Josef, die Botschaft der Engel und die Freude der Hirten und Weisen, als sie im Stall ankommen. Das Licht der Handys ist an manchen Stellen ebenso erwünscht wie kräftiges Hineinrufen und das frohe Mitsingen der Lieder, die vom Posaunenchor begleitet werden.
Es gibt markierte Steh-Plätze(!), genug Abstand, Maskenpflicht und einige Stühle für Ältere. Der kompakte Gottesdienst findet bei jedem Wetter im Freien statt – Kleidung und Schuhwerk bitte danach aussuchen.

Heilig Abend, 22.30 Uhr
Um 22.30 Uhr gestalten Vikar Kai Saurbier und Vikar Volker Nies die Christmette in unsrer Kirche mit einem Weg vom Dunkel ins Licht.
Ein kleiner Chor unterstützt die Lieder in diesem besonderen meditativen Gottesdienst.

Am ersten und zweiten Feiertag, 10.00 Uhr
…heißt es „Wer nimmt das Kind?“

Ein altes Weihnachtsbild zeigt am 25.12. in Zeiten von Abstand und Isolierung seine unerwartete Aktualität. Zur Stärkung und Ermutigung findet der Festgottesdienst mit Feier des Abendmahls vom Platz aus statt. Zum Eingang erhalten alle Brot und Saft „to go", so daß wir ohne nahe Begegnung, aber doch gemeinsam das Abendmahl teilen können.
Am zweiten Feiertag, 10.00 Uhr tauschen Riedstadts Pfarrer ihre Plätze.
So wird Pfr. Volker Herwig in Leeheim sein und den Gottesdienst gestalten.

„Finale, Ende, Höhepunkt…“ - Silvester in der Kirche
Der Silvestergottesdienst beschließt ein spannungsreiches, ein forderndes, ein trauriges und manchmal nerviges Jahr. Zugleich blicken wir auf vieles zurück, was geglückt ist, was gutgetan hat, was gelungen ist: Ein Kirchenvorstand mit neuen Gesichtern und neuen Ideen, eine verstärkte Zusammenarbeit der Riedstadt-Gemeinden, ein denkwürdiger 60. Geburtstag unserer Posaunen, die gelungene Verabschiedung des Frauenchores, eine erste hybride Konfi-Freizeit im Frühjahr, eine wunderbar belebte Allee mit Theater und Musik im Sommer, eine erste gemeinsame Liedernacht „Unter den Linden“ und ein stimmungsvolles Singen vor dem 4.Advent…
Was immer euch bewegt und belastet, berührt und beglückt hat, was immer da war an Zweifeln, an Traurigkeiten,  an Fragen und Glauben - 
bringt es mit in den Jahresschlussgottesdienst - 31.12. um 18 Uhr (mit Abendmahl am Platz).

Gottesdienste mit GGG!
Für alle unsere Gottesdienste in der Kirche gilt bis auf weiteres das dreifache G:  geimpft, genesen oder getestet. 
Bitte bringen Sie einen Nachweis mit. Notfalls kann ein Schnelltest unter Aufsicht gemacht werden. Dafür planen wir ca. 20-30 Minuten vor dem Gottesdienst ein. Weiter gilt die Abstandsregelung in den Kirchenbänken und das Tragen einer Schutzmaske beim Kommen, Sitzen, Singen und Gehen. Wir bitten herzlich um Ihr Verständnis für diese Maßnahmen.

Bis dahin, bleibt behütet Ihr / Euer Pfarrer Jürgen Bode

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