Hilfe, Beratung, Gespräch - Riedstadt

Riedstadt

Angebote und Themen

Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular sind wir offen für Ihre Anregungen.

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HELFERNETZWERK RIEDSTADT

Auf Grund der aktuellen Situation können viele ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen nur mit schlechtem Gewissen und Angst, das Haus verlassen, um lebensnotwendige Einkäufe zu erledigen oder ihre Medikamente aus der Apotheke zu holen.
Aus diesem Grund gibt es das Helfernetzwerk für Riedstadt.
Das Helfernetzwerk für Riedstadt ist eine bunte Mischung aus vielen Menschen, die gerne helfen möchten und können. Die Freiwilligen kommen bei Ihnen vorbei und bringen Ihnen die Lebensmittel und Medikamente nach Absprache mit Ihnen.
Das Helfernetzwerk ist eine Initiative von vielen freiwilligen Männern, Frauen und Jugendlichen, der Kommune Riedstadt, der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden Riedstadts.
Für den Kontakt zum Helfernetzwerk melden Sie sich gerne bei Ihrer Kirchengemeinde oder direkt unter der zentralen Koordinationsstelle bei der Evangelischen Jugend Riedstadt unter 01517 30566235 oder unter Regine.Lehmann@ekhn.de.
Gemeindebüro Crumstadt: 06158 83531
Gemeindebüro Erfelden: 06158 2381
Gemeindebüro Goddelau: 06158 5020
Gemeindebüro Leeheim: 06158 72538
Gemeindebüro Wolfskehlen: 06158 72503
Pfarramt Bonifatius: 06158 2564 

Bankverbindung für Spenden:
Kontoinhaber: Magistrat der Stadt Riedstadt
IBAN: DE03 5085 2553 0007 0000 11
Bank: Kreissparkasse Groß-Gerau
Verwendungszweck: D130268 – Helfernetzwerk Riedstadt

Hier zum Download

Ihre Pfarrer*Innen vor Ort
Wenn Sie Gesprächsbedarf haben oder einfach jemanden zum Zuhören brauchen, dann sind auch Ihrer Pfarrerinnen und Pfarrer vor Ort für Sie da.
Kirchengemeinde Crumstadt, Pfarrerin Julia Bokowski
Tel. 06158 83531
Kirchengemeinde Erfelden, wird zur Zeit
von Pfr. Helga Donat seelsorgerlich begleitet

Tel. 06158 2381 (Gemeindebüro Erfelden)
Kirchengemeinde Goddelau, Pfarrerin  Helga Donat
Tel. 06158 5020
Kirchengemeinde Leeheim, Pfarrer Jürgen Bode
Tel. 06158 72538
mobil 0177 3345299
Kirchengemeinde Wolfskehlen, Pfarrer Volker Herwig
Tel. 06158 72530

Telefonseelsorge  -kostenlos und anonym-
0800 111 0 111  oder   0800 111 0 222

Ambulanter Palliativ- und Hospizdienst in Riedstadt eV
www.wegwarte-ried.de/
Gesundheitszentrum, 1.OG
Freiherr-vom-Stein-Str. 9, 64560 Riedstadt
Telefon: 06158 9 41 24 28
Mail: info@wegwarte-ried.de

Südkreisberatungsstelle
Goddelau, Stahlbaustr. 4
Telefon: 06158 / 915 766
E-Mail: erziehungsberatung@kreisgg.de

Hilfetelefon Schwangere in Not
Telefon: 0800 40 40 020

Nummer gegen Kummer
Telefonberatung für Kinder u. Jugendliche,
Montag bis Samstag 14-20 Uhr
Telefon: 116 111

Elterntelefon
Beratung und Ratschläge für Mütter und Väter
Montag bis Freitag 9-11 Uhr
Dienstag und Donnerstag 17-19 Uhr
Telefon: 0800 111 0550

Info-Telefon Depression  -kostenfrei-
Telefon: 0800 33 44 533
weitere Informationen unter www.deutsche-depressionshilfe.de
Das bundesweite Info-Telefon Depression soll Betroffenen und Angehörigen den Weg zu Anlaufstellen im Versorgungssystem weisen. Dies stellt keinen Ersatz für eine Behandlung durch einen Arzt oder Psychotherapeuten dar.
Sprechzeiten: Mo, Di, Do: 13 – 17 Uhr   Mi, Fr: 8:30 – 12:30 Uhr
In akuten Krisen wenden Sie sich bitte an:
   - Ihren Arzt
   - die nächste psychiatrische Klinik oder
   - den Notarzt unter der Telefonnummer 112.

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
Telefon: 0800 116 016
Information und Beratung in 18 Sprachen

Hilfetelefon Sexueller Missbrauch
Montag, Mittwoch, Freitag 09-14 Uhr
Dienstag, Donnerstag 15-20 Uhr
Telefon: 0800 22 55 530
www.save-me-online.de ist das Online-Beratungsangebot für Jugendliche

NOT-Telefon der Diakonie Groß-Gerau
Unterstützung von der Diakonie Groß-Gerau Rüsselsheim
finden Sie für Riedstadt unter der Telefon-Hotline-Nummer
               06158 7479-25
Erreichbar Mo - Fr von 9.00 - 15.00 Uhr
Hier klicken zum Flyer

Kein-Kind-alleine-lassen

In der aktuellen Corona-Krise sind Familien lange und ununterbrochen zusammen, oft beengt und ohne Privatsphäre. Für viele ist das eine schwierige Situation, für Kinder und Frauen steigt das Risiko, in den eigenen vier Wänden misshandelt oder missbraucht zu werden.

Das alles finden Sie auch unter www.kein-kind-alleine-lassen.de

Flyer zum Download

Es gibt die "NUMMER gegen KUMMER" für Kinder und Jugendliche.
Tel: 116 111
Mo-Sa 14-20 Uhr
Mo, Mi, Do 10-12 Uhr
www.nummergegenkummer.de

Hilfetelefon Sexueller Missbrauch
Tel: 0800 22 55 530
Mo, Mi, Fr 9-14 Uhr; Di u Do 15-17 Uhr
Beratung@hilfetelefon-missbrauch.de
www.hilfetelefon-missbrauch.de
Für Kinder und Jugendliche:
www.save-me-online.de
Beratung@save-me-online.de

Hilfeportal Sexueller Missbrauch
Beratungsstellen in Ihrer Nähe bundesweit finden
www.hilfeportal-missbrauch.de

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
Tel: 0800 116 016
rund um die Uhr in 17 Sprachen
www.hilfetelefon.de

Hilfetelefon tatgeneigte Personen
Tel: 0800 70 222 40
www.bevor-etwas-passiert.de

Medizinische Kinderhotline
Für Angehörige der Heilberufe bei Verdachtsfällen der Kindesmisshandlung
Tel: 0800 19 210 00
Rund um die Uhr
www.kinderschutzhotline.de

Elternsein Info
Hilfe und Beratung für Schwangere und Eltern mit Kindern bis 3 Jahre
www.elternsein.info

„Viel gegenseitige Wertschätzung“

Helfernetzwerk für Riedstadt hat seit März 348 Aufträge übernommen und 27 Haushalte unterstützt

 „Viel gegenseitige Wertschätzung“

 Wir haben Abläufe, die sich hervorragend eingespielt haben. Mit den sinkenden Infektionszahlen im Sommer wurden die Anfragen zwar weniger, aber auch da haben wir wöchentlich fünf bis sechs Haushalte mit Einkäufen unterstützt“, berichtet Regine Lehmann. Die evangelische Gemeindepädagogin für Riedstadt ist die Koordinatorin des ehrenamtlichen „Helfernetzwerk für Riedstadt“ und vermittelt Menschen aus Risikogruppen und in Quarantäne Helfende, die für sie Einkaufen gehen und andere wichtige Besorgungen übernehmen, wie ein Rezept beim Arzt abzuholen oder den Gang zur Apotheke.  

Grundsätzlich gibt die Koordinatorin eine Anfrage anonymisiert in die Helfergruppe. Da heißt es dann: „Eine Familie aus Crumstadt braucht jemanden, der für sie einkauft.“ Oder: Eine ältere Dame aus Goddelau braucht Sachen aus der Apotheke.“ Erst, wenn sie konkrete Helfer gefunden hat, gibt sie die genauen Angaben heraus. Ebenfalls wichtig: es werden ein bis höchstens drei Helfer einem hilfesuchenden Haushalt zugeordnet. So bleiben die Bezugspersonen immer dieselben. „So sind schon tolle Kontakte entstanden, die weiter Bestand haben. Es gibt viel gegenseitige Wertschätzung“, berichtet Lehmann.  

Die Koordinatorin bittet um Verständnis, dass sie zur Organisation einen kleinen Vorlauf von circa einen halben Tag braucht. „Wir hatten unmittelbar vor dem 1. Mai auch Anfragen, die sofort noch jemandem zum Einkaufen brauchten. So etwas schaffen wir dann nicht“, erklärt sie. Auch Anfragen wie etwa nach Krankentransporten musste sie bereits ablehnen. „Wir sind ja kein Pflegedienst“, betont sie.  

Gegründet hatte sich das Helfernetzwerk bereits im März, als die Wucht der Corona-Pandemie auch Deutschland erreichte. „Ganz viele Vereine und Organisationen in Riedstadt wie zum Beispiel die Feuerwehr, DRLG und Deutsches Rotes Kreuz, die evangelischen und katholischen Gemeinden, die Ahmadiyyas und die Stadt hatten die gleiche Idee, zu helfen“, erinnert sich Lehmann. Da sie Zeit hatte – schließlich war zu dem Zeitpunkt kaum pädagogische Gemeindearbeit möglich – und die evangelischen Gemeinden in Riedstadt es unterstützten, dass sie ihre Arbeitszeit für das Helfernetzwerk einsetzte, übernahm die Gemeindepädagogin die Koordination.  

Sie ist immer noch beeindruckt, wie viele Hilfswillige sich in kürzester Zeit zusammenfanden. „Riedstadt ist hervorragend vernetzt. Wir hatten ganz schnell um die 120 Helfer zusammen“, berichtet Lehmann. Nach dem Ende des Lockdowns wurden es weniger, weil viele nun beruflich wieder mehr eingespannt waren und sind. „Das ist auch völlig okay so. Viele haben mir auch gesagt, dass sie bei Bedarf gerne wieder aktiv werden. Und wir haben immer noch um die 100 Helfer“, betont die Koordinatorin.   Seit der Gründung des Netzwerks wurden 348 Aufträge erledigt und konnte 27 Haushalten geholfen werden (Stand 19. Oktober). Auch Telefonpatenschaften vermittelt Lehmann, wenn einfach Redebedarf besteht. Denn viele Hilfesuchende sind Alleinstehende, die in der Corona-Pandemie mit den Kontakteinschränkungen zu vereinsamen drohen.    

„Es kostet Menschen unglaublich Überwindung, um Hilfe zu bitten“, hat die Gemeindepädagogin beobachtet. Dabei gilt eine andere Beobachtung ganz genauso: „Für die Ehrenamtlichen ist es ein schönes Gefühl, gebraucht zu werden“, betont Lehmann. Sie hofft nun darauf, dass viele Menschen aus den Risikogruppen die das Angebot des Helfernetzwerkes im Frühjahr genutzt hatten, sich wieder daran erinnern, wie gut es funktioniert hat. „Es würde nottun“, sagt die Koordinatorin mit Blick auf die hohen Infektionszahlen.  

Bericht von Anke Mosch; Stadt Riedstadt
Link zum Originalbericht

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Wir brauchen dein "Vitamin B"

Hand auf’s Herz: wie haben Sie Ihre letzte Wohnung gefunden?
Wie viele werden Sie wahrscheinlich antworten:
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Das vom Kreis Groß-Gerau initiierte Projekt möchte mehr Menschen zu diesem „Vitamin B“ und somit einem neuen Zuhause verhelfen.
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Im Kreis Groß-Gerau fehlen jedes Jahr 1600 Wohnungen für Wohnungslose und geflüchtete Menschen.
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